# Der 10-Minuten-Überblick

> Die kurze Lektüre, die dich von null zu deinem ersten gut gemachten Deck bringt.

Lies das einmal, bevor du loslegst. In wenigen Minuten das ganze Bild — was
Deckberry mit deinen Karten macht, die Handvoll Gewohnheiten, die ein Deck, das
Leute zu Ende bringen, von einem trennen, das sie aufgeben, und der Weg vom leeren
Deck zum veröffentlichten. Jede Idee hier hat ihre eigene, ausführlichere Seite;
folge den Links, wenn du mehr willst.

## Was verteilte Wiederholung bewirkt

Deckberry holt jede Karte genau dann zurück, kurz bevor die Lernenden sie vergessen
würden. Nach einer Karte bewerten die Lernenden, wie gut sie sich erinnert haben, und
der Zeitplan dehnt sich automatisch oder schrumpft — leichte Karten rücken wochenweit
auseinander, wackelige kommen schon morgen wieder.

Das alles steuerst du nie selbst. Der Zeitplan ist Sache der App. **Deine Aufgabe ist
es, Karten zu schreiben, die es wert sind, erinnert zu werden** — klar, ehrlich, immer
eine Idee auf einmal. Mach die Karten richtig, den Rest erledigt das System.

## Fünf Gewohnheiten eines großartigen Decks

Fast alles am guten Deck-Bauen läuft auf fünf Gewohnheiten hinaus. Überflieg sie jetzt;
jede verlinkt auf eine Seite mit echten Vorher-Nachher-Beispielen.

- **[Eine Karte, ein Fakt.](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/deck-craft/one-fact/)** Wenn in der
  Antwort ein „und“ steckt, sind es wahrscheinlich zwei Karten. Ein Fakt pro Karte macht
  jede Wiederholung zu einem klaren Bestanden oder Durchgefallen.
- **[Fragen, nicht zeigen.](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/deck-craft/ask-dont-display/)** Die
  Vorderseite einer Karte sollte eine Frage sein, deren Antwort die Lernenden _abrufen_
  müssen — keine Überschrift, die sie einfach noch einmal lesen.
- **[Kleine Decks, die man schafft.](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/deck-craft/small-decks/)** Zwanzig
  gute Karten schlagen zweihundert zusammengekratzte. Ziel für dein erstes Deck: 20–100;
  ein Deck, das Leute abschließen, schlägt eines, an dem sie abprallen.
- **[Schreib für Fremde.](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/deck-craft/write-for-the-stranger/)**
  Karten kommen einzeln an, in zufälliger Reihenfolge, manchmal Monate auseinander. Kein
  „wie wir oben gesehen haben“ — jede Karte muss für sich allein stehen.
- **[Antworten, die du selbst bewerten kannst.](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/deck-craft/self-gradable/)**
  Halte die Antwort kurz genug, dass die Lernenden in einem Atemzug ehrlich sagen können:
  „Wusste ich das?“

## Wähle den richtigen Kartentyp

Fang mit **Basic** an — eine schlichte Frage und Antwort deckt fast alles ab, was du je
machen wirst. Greif zu **Cloze**, wenn du Lückentexte willst (eine Notiz kann sich zu
mehreren Wiederholungskarten aufteilen), und zu **Rich Media**, wenn ein Bild oder ein
Audioclip _die_ Frage ist. Weitere Kartentypen kommen bald in den Editor.

Nicht sicher, welcher passt? Der [Kartentypen-Leitfaden](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/card-types/which-to-use/)
erklärt, wann jeder das schlichte Basic schlägt.

## Benenne es so, dass Lernende es finden

Titel und Beschreibung eines Decks sind keine Deko — an ihnen entscheiden Lernende, ob
sie es lernen.

- **Titel:** wonach Lernende in ihrem Gedächtnis suchen. Konkret schlägt niedlich —
  „Englische unregelmäßige Verben — die 100, die dir wirklich begegnen“ sagt ihnen genau,
  womit sie herausgehen.
- **Beschreibung:** zwei oder drei Sätze für einen Menschen, der entscheidet, ob er lernt
  — für wen es ist und was er danach kann.
- **Sprache und Kategorie:** stell sie richtig ein; sie bestimmen, wie Lernende dein Deck
  in der App entdecken.

Mehr zu allen dreien in [Titel & Beschreibung](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/building/title-and-description/)
und [Sprache & Kategorie](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/building/language-and-category/).

## Vom Entwurf zum Veröffentlichten

Der Ablauf ist kurz: **Deck erstellen → Karten hinzufügen → Vorschau ansehen →
veröffentlichen.** Veröffentlichen ist immer ein bewusster Klick — nichts geht von allein
an die Öffentlichkeit. Bevor du ihn drückst, geh die kurze
[Veröffentlichungs-Checkliste](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/workflow/publish-checklist/) durch:
Karten Korrektur gelesen, jede Bildquelle geklärt und — das, was die meisten überspringen
— lerne dein eigenes Deck einmal von Anfang bis Ende, so wie es Lernende täten. Die
[Editor-Tour](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/workflow/editor-tour/) zeigt jeden Schritt.

## Schreib dein erstes Deck

Wähl ein Thema, das du im Schlaf beherrschst. Ziel: 20–100 Karten, je ein Fakt. Gib ihm
einen ehrlichen Titel und eine ehrliche Beschreibung, lerne es einmal selbst durch und
veröffentliche. Das ist ein echtes Deck, von dem Leute lernen können — und der beste Weg,
ein Gefühl für die Gewohnheiten oben zu bekommen, ist, eines zu machen.

Wenn du bereit bist, öffne den Editor und fang mit einer einzigen Karte an. Mehr kannst du
immer morgen hinzufügen.

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[Read this guide on Deckberry](https://www.deckberry.com/de/creators/guide/getting-started/overview/)
